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 “Renn” - Käfer

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Rennbericht Zeltweg    A1 Ring 2011

 

Red Bull Ring 11 060

 

Am Freitag den 15.04.2011 machten sich die Teams  Stefan Pfletschinger und Thomas Wöhr auf den Weg in die Steiermark auf den  wiedereröffneten Red Bull A1 Ring in Zeltweg. In der Theorie wussten wir schon wie weit es ist, die Wirklichkeit war reine Fahrzeit Anreise 7 Std. Abreise 6,5Std. Im Nachhinein müssen wir mal wieder sagen, die Reise war es Wert. Wir kamen also so gegen 17,30 Uhr am A1 Ring an, der Parkplatz vor der Rennstrecke war komplett gefüllt mit Rennteams, die auf die Einfahrt ins Fahrerlager warteten. So gegen 18,00 Uhr konnten wir auf das Renngelände einfahren. Es war  etwas chaotisch, da noch einige Rennteams von dem am Freitag stattfindenden  Raceday ihre Abreise durchführten. Aber wie schon des Öfteren bewiesen wir mal wieder wie schnell es möglich ist die „Boxergasse „ unserer Käfer einzurichten. Um 20,00 Uhr konnten wir das zuhause vorbereitete Chili con Carne einnehmen. Da wir von der Anreise etwas müde waren ist der Abend schon recht früh ausgeklungen.

Am Samstag gegen 9,45 Uhr war es soweit, erstes freies Fahren für die beiden OHC Käfer in der Saison 2011. Die Strecke gefiel uns beiden auf Anhieb recht gut. Hat es doch einige tolle Bergauf und Bergab- Passagen in Zeltweg. Das neu übersetzte Getriebe im  weißen Käfer ist megaklasse. Der  1.Gang geht bis knapp 90 km/h und  lässt sich beim Runterschalten butterweich einlegen. Konnte man doch den ersten Gang  in Bergauf Spitzkehre gleich einsetzen. Danke an Stefan fürRed Bull Ring 11 024 Hilfe beim Umbau des  Getriebes, es funktioniert klasse.

Um  15,00 Uhr stand das Zeittraining an, wie wir beide feststellen mussten, wurde in unseren Hubraumklassen kräftig aufgerüstet. Trotz OHC Technik tut man sich mächtig schwer mit seinen Gegnern.  Gegen Ende des Zeittrainings hatte des Typ4 OHC Aussetzer im oberen Drehzahlbereich, die Thomas Wöhr zur Aufgabe des Trainings zwangen. Im Fahrerlager lief der Renner nur noch im Leerlauf und nahm kein Gas mehr an. Fehlersuche war angesagt, früher mit Schraubenschlüssel und Schraubenzieher bewaffnet ans Fahrzeug -  heute Laptop raus und Kabel angesteckt. Recht schnell konnten wir feststellen, dass das Signal vom Drosselklappenpotentiometer  nicht ankam. Zum Glück war Ersatz dabei, schnell gewechselt und der Käfer lief wieder. Danke auch noch an Rudi Ziegler von Ziegler-Racing, der uns beim Kalibrieren des Potis geholfen hat. Der gelbe Käfer kämpfte noch mit einer kleinen Ölleckage am Ölkühler vorn, die konnte DSC00849aber auch schnell beseitigt werden. Nun war mal wieder Grillen angesagt, diesmal auf dem frisch geplüschten Grill von Stefan.

Zum ersten Rennlauf des Jahres standen wir am Sonntag um 10,45 Uhr pünktlich in der Startaufstellung. Die erste Kurve nach Start Ziel ging ohne Zwischenfälle und Unfällen über die Bühne. Das Rennen war durchzogen mit fairen Zweikämpfen und Platzwechseln  zwischen den Käfern und einigen Opel Kadett GTE und 2002er BMW“s. Zum Ende der letzten Runde Eingang Start Zielgerade ging dem weißen Käfer das Benzin aus. Zu hoch gepokert, 18 Liter vom guten Super Plus reichen doch nicht aus für die Sprintdistanz.

Der zweite Rennlauf mit 5 Liter mehr im Tank lief problemlos ab. Beide Renner konnten das Wochenende ohne größere Zwischenfälle absolvieren. Trotz des mäßigen Grips auf der neuen Rennstrecke waren beide Fahrzeuge auch fahrwerkstechnisch gut zu fahren.  Auch das Wetter in der Steiermark war uns wohlgesonnen, viel Sonne kein Regen!

Am Montagmorgen um 0,30 Uhr zuhause glücklich angekommen, gab es  beim gelben Käfer leider noch einen Defekt. Es löste sich beim Abladen vom Anhänger ein Ölschlauch und der Renner verteilte 12l Öl vor der Einfahrt zur Werkstatt. Gottseidank doch noch rechtzeitig bemerkt bevor der Motor Schaden genommen hat. Wir wollen uns nicht vorstellen, wie schnell 12l Öl bei 8400 U/Min auf der Rennstrecke verteilt wären. Man muß ja in jedem Negativen was Gutes sehen.

 

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