Treffpunkt

für schnelle

 “Renn” - Käfer

DSC04426_2

Button_Forum

 

Rennbericht Sounds of Speed Salzburgring 2010

P8278502


Nachdem es letztes Jahr freitags aus vollen Eimern gegossen hatte und die Sonne erst pünktlich zum Abbau erschien, dachten wir, es könne gar nicht mehr schlimmer kommen….wir wurden eines Besseren belehrt.
Schon das Aufladen zu Hause lies nichts Gutes verheißen. Strömender Regen von der Haustür bis zur Rennstrecke…und wieder fragten wir uns: Warum putzen wir eigentlich unsere Renner???
Angekommen am Salzburgring - Regen, gefühlte 12 Grad. Dank den Urgesteinen aus Käfer-Cup-Zeiten Kurt und Rolf Haßmann aus Lengries hatten wir genug Platz, unsere Boxergasse einzurichten ( im Regen natürlich). Angetrieben durch die Aussicht auf einen Platz zum Unterstellen, nahm die Boxergasse in Rekordzeit gestalt an und P8278492pünktlich nachdem das letzte Zelt an seinem vorgesehenen Platz stand, hörte es auf zu regnen. Dann gings zur Papierabnahme. Nun waren künsterlische Fähigkeiten gefragt. Nicht immer ganz einfach eine faltenfrei Startnummer anzubringen. Bei Gelegenheit googeln wir mal VHS, ob es da einen Kurs gibt: „korrektes Anbringen der Startnummern auf ein Rennfahrzeug“.  Trotz wiedereinsetzendem Regen – die gute Laune hält an! Nachdem wir auch die technische Abnahme absolviert hatten, wurde die Festtafel vorbereitet. Der Werkzeugwagen wurde kurzerhand zur Kochfläche umfunktioniert, um unserer Tradition entsprechend an jedem Rennwochenende gemeinsam etwas zu Kochen. Galt es doch diesmal für 13 hungrige Mäuler Essen zuzubereiten. Auf der Karte für dieses Wochenende: Hamburger zum Selberbauen, dazu Pommes und verschiedene Salatvariationen. Wie immer lecker. Trotz sch…Wetter,  die gute Laune hält. Der krönende Abschluss des Essens blieb jedoch leider aus, da der angekündigte, importierte Ramazotti nicht eintraf ( das Üben wir noch ). P8278506
Schade, dass bei dieser 1-Tages-Veranstaltung viel zu wenig Zeit bleibt, um sich ausgiebig mit anderen auszutauschen.
Statt des typischen morgendlichen Motorengeräusches von Pfletschi, wurden wir nach einer stürmisch regnerischen Nacht, in der einige nicht zur Ruhe kamen, von einer angeregten Unterhaltung, begonnen um 5:45 Uhr, zwischen Pfletschi und Dr. Josef Gerold geweckt. Die Reifenwahl war allen klar…full wets alias „Zeitenbrenner“ ( um mit den Worten eines Rennkollegen zu sprechen )….also los!
Erster Lauf der Gruppe 3  na…ratet…im strömenden Regen. Kaum 100 Meter gefahren, der erste Rennabbruch, zurück in die Box und Neustart. Gerade nochmal von vorn. Diesmal konnten ca. 200 Meter gefahren werden und erneut zurück, aber den Weg in die Box kannten wir nun schon. Dritter Versuch. Ging alles glatt, Monsterspaß machte dank der Regenreifen die Fahrerlagerkurve. Ein starker Auftritt der in dieser Gruppe vertretenen Käfer hielt die Zuschauer nicht auf ihren Sitzen oder sollte es doch auch etwas mit den nassen Bänken auf der Tribüne zu tun gehabt haben?
Erster Lauf der Gruppe 4 na…ratet…es regnet noch immer. Scheinbar waren die Teilnehmer aus dieser Gruppe besser auf die Wetterbedingungen eingestellt, gab es doch keinen Rennabbruch. Nicht nur durch die Anzahl der Fahrzeuge, sondern auch durch ihre Konkurrenzfähigkeit hoben sich die Käfer aus diesem Feld ab. Neben starken Rundenzeiten wurden die Zuschauer auch durch spannende Zweikämpfe für das Wetter entschädigt.
In der Rennpause zum zweiten Lauf, nutzte jeder die Gelegenheit nach seinem Renner zu sehen. Der eine mehr, der andere weniger. Pfletschi mehr. Grund dafür: ein defekter Simmerring an der Riemenscheibe. Wie immer, wenn das Heck eines Käfers demontiert ist, gibt es für die Bewohner der Boxergasse kein Durchkommen durch die Menge der Käferbegeisterten. Einmal kurz weg zum Werkzeugholen und schon war der Platz des Schraubers durch einen Interessierten besetzt. Das ist das Schöne an dieser Veranstaltung, auch die Zuschauer sind mittendrin statt nur dabei.
P8288567

Zweiter Lauf der Gruppe 3 na…ratet…richtig….Regen. Marc durfte, wie die Jahre zuvor, den „pink aber flink“-Käfer fahren. Mit viel Bedacht und doch nicht langsam steigerte er sich Runde um Runde, bis auch er in der Nocksteinkehre erfahren musste, dass Talent durch nichts zu ersetzen ist. Ein kleiner Dreher…Auto wieder angeworfen…und weiter geht’s. Etwas verhaltener, aber trotzdem schnell. Sehr toller Auftritt und man sieht, dass die jährliche Übung ( es ist wirklich nur ein Rennen ) Früchte trägt.
Zweiter Lauf der Gruppe 4 na….was wohl…Regen. Nur unterbrochen durch einen im Kiesbett parkenden Procar M1 gab es keine besonderen Vorkommnisse. Eine deutliche Zeitenverbesserung konnte trotz „Zeitenbrenner“ allerdings nicht festgestellt werden.
P8288653Letzter Lauf Gruppe 3 na…..stimmt. Nach dem für Sounds Of Speed typischem fliegenden Start, hatten alle Beteiligten noch ein letztes Mal die Möglichkeit ihr Können unter Beweis zu stellen. Die Sichtverhältnisse bei diesen Wetterbedingungen sind kaum vorstellbar. Man sieht im Mittelfeld keine 5 Meter weit und orientiert sich an schemenhaft erkannbaren roten Leuchten.
Letzter Lauf Gruppe 4 na…….ja, immer noch. Leider konnte Thomas an diesem Lauf nicht mehr teilnehmen. Ein Problem mit dem Ölhaushalt ähnlich den Auswirkungen im Golf von Mexiko, zwang ihn, dass Auto stehen zu lassen. Auch Pfletschi konnte den Lauf nicht bestreiten, da der Simmerring nur noch teilweise vorhanden war und somit seinen Dienst versagte. Die verbliebenen Käfer hielten die Fahne oben und kamen ohne Blessuren über die Ziellinie.
Sounds Of Speed war wie immer eine sehr schöne Veranstaltung, sch… aufs Wetter. In  diesem Jahr waren 17 Käfer gemeldet. Ein Feld das stark an Käfer-Cup-Zeiten erinnert um mit den Worten von Klaus Morhammer zu sprechen. Ein großes DANKESCHÖN an die Veranstalter fP8288559ür die perfekt organisierte Rennveranstaltung! Von den 17 gemeldeten Käfern standen 15 Fahrzeuge in der Startaufstellung. Hervorzuheben ist, dass alle Käfer die Rennen ohne Blechschäden überstanden haben, was ein Beweis für durchaus überlegtes Fahren ist. Besonders erfreut hat uns Kurt Haßmann, der in der Klasse 3 mit Abstand die besten Zeiten fuhr. Auch Thomas Wöhr hat wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie schnell man einen Käfer sicher im Regen um den Salzburgring fliegen lassen kann – Rain-Man is back. Toll auch der Auftritt von Matthias Maßböck, der nach 6 Jahren des Schraubens an seinem schönen 1303 seinen ersten Rollout an diesem Samstag erfolgreich hinter sich brachte. Auch Schorsch Memminger bewegte seinen 1303 mit Overfly souverän um die Strecke. Stefan Naumann dankt seinen Regenreifen, die ihn im dritten Lauf weit nach vorne spülten.
Alles in Allem trotz des Wetters ein sehr schönes Wochenende – wir freuen uns schon auf Sounds of Speed im August 2011.
Nächste Veranstaltung Hockenheim Classics  25.9.10 – 26.9.10
Euer Boxergassenteam

Fahrerlager-Leben

BuiltWithNOF