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 “Renn” - Käfer

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Rennbericht AMS Hockenheim 2010

Die letzte Veranstaltung in der Saison 2010 war für uns das 43. Akademische in Hockenheim auf dem kleinen Kurs. Der späten Jahreszeit angemessen, gönnten wir uns den Luxus einer kompletten Box. 8 Rennwagen nebst Crew und Beifahrer und eine Verpflegungsecke fanden darin ihren Platz. Die komplette Käfermannschaft, bestehend aus dem Team der Boxergasse zuzüglich Armin Klein und Dr. Josef j2Gerold, reiste bereits am Freitagabend an. Riesig gefreut haben wir uns über die Unterstützung von Sandra und Christian, die ebenfalls schon am Freitag eintrafen. Die illustre Mannschaft wurde durch Simon Sagmeister ( Porsche ), Christian Mayer ( BMW ) und einem weiteren BMW Fahrer, dessen Name leider verloren ging, komplettiert. Nachdem unsere Box gegen 21:00 wohnlich eingerichtet war, starteten wir das traditionelle Abgrillen der Saison 2010. Nach dem zweiten Topf von Sabine´s sagenhafter Kräuterbutter, freuen wir uns, nun auch Sandra und Christian im „Sabine´s Kräuterbutter-Fan Club“ willkommen heißen zu können. Nach dem etwas verpatzten Restaurantbesuch der beiden, war nun wieder alles in Butter.
Pünktlich zum Ende des Essen, begann die penetrante Beschallung der gesamten Boxenanlage durch einen scheinbar hörgeschädigten Rennkollegen. Musik gut – Phonmessung nicht bestanden.


g4Am Samstag früh ging es zum Pflichtbesuch bei der technischen Abnahme – ohne Probleme bestanden. Daraufhin hatten wir eine längere Pause, da unser erstes Rennen erst um 11:00 starten sollte. Erster Lauf, bewölkt, kein Regen. Ohne die gewohnte Einführungsrunde, ging es direkt aus der Box auf die Rennstrecke. 30 Minuten Fahrspaß konnten beginnen. Für Thomas Wöhr  und Dr. Josef Gerold waren die 30 Minuten schon nach 4 vorbei. Bei Thomas versagte nun endgültig die Benzinpumpe. Josef´s Käfer kam mit seltsam mechanisch klingendem Geräusch in die Box zurück. Alle anderen Käfer fuhren den Turn problemlos nach Hause. Stefan Naumann war mit der Größe des kleinen Kurses nicht einverstanden, so dass er im Kampf mit einem Honda die Strecke um einige Meter erweitern musste.  Verlegte er doch die Ideallinie ins Grün. Ging aber trotzdem.h1
In der Rennpause ( nächstes Rennen 14:00 ) konnte Thomas die teuer bezahlte Benzinpumpe eines hilfsbereiten Rennkollegen in aller Ruhe einbauen. 14:00 Uhr – Tor auf – und raus auf die Strecke. Diesmal traf Stefan Naumann in der ersten Runde die Defekthexe. Gaszug gerissen. Der nette Sanitäter hatte das McGyver Werkzeug dabei und verarztete den Gaszug an den verbliebenen 2 Drähten, so dass Stefan den Weg in die Box aus eigener Kraft zurück legen konnte. Pünktlich zum Ende des Tg17_2urns war der Pinke wieder rennbereit. Stefan Pfletschinger erging es nicht viel besser. Die beiden OHC-Fahrer müssen mit dem deutlich gestiegenen Drehzahlniveau auch neue Erfahrungen sammeln was die Materialfestigkeit betrifft. In diesem Fall war es das Schwungrad von Stefan Pfletschinger, welches sich in seine Einzelteile zerlegte. Gott sei Dank ohne weitere Folgeschäden- steckte doch der Rest auf der Getriebewelle. Dem Gruppenzwang erlegen, stellte Thomas seinen Käfer gegen Ende des Turns mit derzeit noch unbekanntem Problem der Kraftstoffversorgung ab.
Das dritte Rennen startete bei leichtem Regen mit nur noch einem Käfer. Stefan Naumann drehte noch einige Runden, bevor das Fahren mit Slicks auf regennasser Fahrbahn einfach keinen Spaß mehr machte.n10
Anstatt Kaffee und Kuchen gab es vor dem Aufladen leckere Maultaschen in der Brühe. An dieser Stelle ein großes DANKESCHÖN für die Verpflegungsspenden  aller  Rennkollegen und Besucher unserer Box. Wiederholung folgt. Stand doch diesmal das gesellige Beisammensein etwas mehr im Vordergrund.

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