Der VW Beetle und seine Geschichte

Der VW Beetle gilt als ein Liebhaberstück, das bisher mit Sicherheit jedem schon aufgefallen ist. Er sticht nicht nur mit seiner besonderen Form, sondern oft auch mit seinen Farben zwischen all den anderen Autos hervor. Noch beliebter und bekannter ist er vor allem durch seinen Vorgänger, den VW Käfer. Doch woher kommt der Name eigentlich und seit wann nennen wir ihn VW Beetle? Die Geschichte des Beetle ist für seine eingefleischten Fans auf jeden Fall wissenswert.

Namensgebung

Wer denkt, dass sich Volkswagen einfach den Namen Käfer ausgedacht hatte, der täuscht sich. Denn ursprünglich bekam der Käfer den Namen KdF (Kraft durch Freude) Wagen, welchen er auch für rund dreißig Jahre behielt. Das erste Mal wurde der Begriff Beetle tatsächlich schon im Jahr 1938 in der New York Times verwendet, und zwar als ‚tausende und abertausende von glänzenden kleinen Käfern, die bald die deutschen Autobahnen bevölkern werden’. Der Käfer wurde in den 50er-Jahren auch in die USA exportiert und auf Grund seiner sparsamen und robusten Bauweise und seines erschwinglichen Preises von den Amerikanern und Amerikanerinnen liebevoll ‚Beetle’ oder auch ‚bug’ genannt. In Deutschland setzte sich dieser Name jedoch erst ab 1961 durch, als es eine Abgrenzung gegen den VW Typ 3 geben musste, und ab ungefähr 1965 wurde die Bezeichnung ‚Käfer’ dann auch für offizielle Werbekampagnen benutzt.

Der neue Beetle

Der VW New Beetle wurde bereits ab Oktober 1997 produziert, also zu einer Zeit, als der Käfer noch vom Band lief (er wurde 2003 eingestellt). Während die Namensgebung VW Beetle wie gesagt aus den USA kam, wurde in Deutschland bislang immer noch der deutsche Name Käfer benutzt. Erst mit dem überarbeiteten Modell kam dann auch die Namensgebung VW (New) Beetle. Somit gibt es in Deutschland für den alten VW Käfer und den neuen VW Beetle zwei verschiedene Namen, während in der englischen Sprache beide Modelle mit VW Beetle bezeichnet werden.